~ Dienée - Die Göttin der Nacht ~

Dienée ist die Herrin über die Nacht, den Mond und die Magie, die jedem Wesen in Phantásia innewohnt.
Auch sie mag es, wie eine junge und schöne Frau zu erscheinen, will sie ihren beiden Schwestern doch in Nichts nachstehen. Dienée erscheint in den Farben der Nacht - Haut von der Farbe des Nachthimmels, tiefblaue Augen und fließendes, schwarzes Haar, das ihre zarte Gestalt umfließt machen diese Göttin der Dunkelheit zu einem besonderen Anblick.
Dienée liebt ihre Farben und kleidet sich gerne in Blautöne oder Silber, die man nicht selten als die ‚Farben der Göttin' bezeichnet, denen etwas mystisches anhaftet.
Dienée wurde in der Nacht geboren, als das Licht des Mondes das Wasser der Welt berührte und ihm sein silbernes Licht spendete. Sie kam aus den Wolken herabgestiegen und brachte Phantásia die Macht der Magie, die sie auf die Welt überspringen ließ und die die vielfältigen Wesen erschuf, die heute dieses Königreich bevölkern.
Die Göttin der Nacht ist sprunghaft und flitzt von einem Gedanken zu dem nächsten, wenn sie etwas ablenkt oder ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Selten verharrt sie lange bei einer Sache und so fällt es ihr schwer, sich auf ein Ziel zu konzentrieren.
Ihre große Leidenschaft ist die Macht der Magie, die in ihren Adern fließt und die sie liebend gerne auf die Wesen Phantásias übergehen lässt. Keine Frage, Dienée ist eine ausgesprochen launische Göttin und man weiß selten, woran man bei ihr ist, sofern man keine magische Begabung besitzt, die sie zu besänftigen vermag. Denn nichts fasziniert sie so sehr wie eine neue magische Spielart, die sie selbst gerade erst entdeckt hat.
Sie spielt gerne mit den Wesen Phantásias und steht darin Nalimá in nichts nach, auch wenn sie sehr unterschiedliche Interessen verfolgen - ihr größer Traum ist es, eine wahrhaftige Erzmagierin auf Phantásia loszulassen - ein Plan, der von den anderen nicht unbedingt befürwortet wird.
Dienées Priesterschaft ist ebenso der Magie zugetan wie ihre Göttin, zu der sie aufsehen und von der sie sich ihre Macht erbitten, sofern Dienée dazu bereit ist, etwas davon zu geben.
Sie kleiden sich stets in blaue Gewänder, die mit allerlei silbernen Symbolen versehen sind und bemalen ihre Stirn mit Halbmonden in der gleichen Farbe, die damit das Abzeichen Dienées bilden.
Stets sind diese Priester damit beschäftigt, die Wege der Magie und die Wege der Elemente auszukundschaften, die sie beherrschen - es gibt sicher keine experimentierfreudigeren Wesen auf Phantásia, leider auch ebenso selten Wesen, die so oft Mißgeschicke dabei erleiden und deren Versuche im vollkommenen Chaos enden - keine Frage, Makarah hat seine Freude an Dienée...
Von dem Volk werden Dienées Priester oft als arme Irre abgetan, obgleich sie die Göttin fürchten und ehren - Magie kann ja so Furcht einflößend sein.
Wesen mit blauen Augen begegnet man oft mit Ehrfurcht, schreibt man ihnen doch eine - falls noch nicht offen zutage getretene - schlummernde magische Energie zu, die eines Tages aus ihnen herausbrechen wird - kein Wunder, daß man eher vorsichtig mit ihnen umgeht...

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