~ Nalimá - Die Göttin des Tages ~

Nalimá, Herrin über den Tag, die Sonne, das Leben und die Liebe - welch klangvolle Zusammenstellung ihrer Einflußgebiete und ist es nicht erstaunlich, wie wichtig diese für die Wesen Phantásias sind? Beinahe könnte man vermuten, daß Nalimá durchaus öfter angebetet wird als ihre beiden Schwestern und tatsächlich ist ihr Stellenwert nicht gering.
Nalimá nimmt für gewöhnlich die Gestalt einer schlanken, jungen Frau mit fließendem, goldenem Haar und smaragdgrünen Augen an. Ihre Haut besitzt die Farbe des Sonnenaufgangs, was sie zu einem ziemlichen Blickfang macht. Wie ihre Schwestern kleidet sie sich gerne in fließende, leichte und figurbetonende Gewänder- bevorzugt natürlich in ihren Farben: Rottönen, Gold, Gelbtönen und allen Schattierungen der Farbe Grün.
Nalimá wurde aus den Wünschen der Sterblichen nach der ewigen Liebe und ihrer Sehnsucht nach dem Licht geboren. Oft erzählt man sich die Geschichte, wie einst ein Mädchen zu weinen begann, als das Licht der Sonne und ihr goldener Schein sie an das Haar ihres Geliebten erinnerten und wie dann Nalimá aus ihren Tränen entstieg, um ihre Wünsche zu erfüllen.
Nalimá mag dem einen oder anderen ein wenig oberflächlich erscheinen und vielleicht ist sie das auch wirklich- wenig interessiert sie so sehr wie die schönen Seiten des Lebens und ihre liebste Beschäftigung ist es einen neuen Stern am Künstlerhimmel Phantasiás aufgehen zu lassen.
Ihr Einfluß gibt einem Wesen normalerweise umwerfende Schönheit und allerlei künstlerische Talente, doch sie neigt seht dazu, dabei die Intelligenz eines Wesens vollkommen unter den Tisch zu kehren. Wenn Dienée und Beliéne sie dabei nicht aufhalten würden, wäre Phantásie von hübschen Dummchen übervölkert, die ohne nach rechts und links zu sehen durch das Leben wandeln und dabei vor der Schönheit der Natur das Essen und das Trinken vollkommen vergessen.
Nalimás Priesterschaft huldigt dem Leben und der Liebe. Ihre Tempel sind eine Ansammlung von Kunstwerken aller Art und die Priesterschaft selbst ist zumeist so schön anzusehen, daß hechelnde Vertreter beiderlei Geschlechts über ihrem Anblick alles andere vergessen. Normalerweise kleiden sich Nalimás Priester in die Farben ihrer Göttin und bevorzugen wenig Stoff um ihre wohlgeformten Körper, wobei dies natürlich auch von ihren eigenen Farben abhängt - es gibt einfach Wesen, denen Grün nicht gut zu Gesicht steht und dessen ist sich auch Nalimá bewusst.
Ihr Symbol ist eine große goldene Sonne, die von ihrer Priesterschaft als Anhänger um den Hals oder anderweitiges Schmuckstück getragen wird.
Rituale zu Ehren der Göttin des Tages finden zumeist am Morgen statt und nehmen oft die Form von komplizierten, einstudierten Tänzen und Gesängen an, die das Auge erfreuen, von anderen jedoch einfach nicht verstanden werden können.

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