![]() Nach außen hin ist Amandrillé der beliebteste Tummelplatz des Adels, ein schwarz -golden glänzendes Fleckchen voller Gasthäuser und Tavernen, in denen erlesene Speisen und edle Weine für diejenigen geboten werden, die es sich leisten können. Eine Vielzahl an nymphischen Tänzerinnen heizt hier die Stimmung in sehr durchscheinenden Kleidern an und steigern das Bedürfnis nach kühlenden Getränken. An keinem anderen Ort Phantásias kann man schließlich und endlich so gut essen und trinken wie hier und der Amandrillér Champagner fließt jede Nacht in Strömen. Badehäuser sorgen noch dazu für die passende Erfrischung und den Genuß, während die Nächte ausgelassene Feste mit sich bringen - und die Gestalten, die aus dem Schatten hervortreten, um die andere Seite Amandrillés aufzuzeigen. Denn nirgends wird man mehr Diebe und Halsabschneider finden, die einen betrunkenen Adeligen ausrauben oder einen schmutzigen Auftrag im Namen eines anderen ausführen - wenn man diese Stadt als die Stadt der 1000 Sünden bezeichnet, hat dies immerhin einen guten Grund. Inmitten all dieses Trubels sitzt der Herzog von Sivah in seinem Anwesen und begutachtet seine beachtliche Münzsammlung, während er darauf achtet, daß nicht zuviel von dem nächtlichen Amandrillé nach außen dringt - dies würde schließlich die Einnahmen gehörig verschlechtern. Es stellt ohnehin kein zu großes Problem für ihn dar, ist er doch ein Mann von Einfluß bei Hofe mit einer beachtlich weißen Weste, die einfach keine Flecken bekommen will. Er bemüht sich nach Kräften, den Ruf der Stadt als einen Ort des Vergnügens zu erhalten und immer mehr Besucher anzulocken, die ihre Kassen füllen - bisher war er damit sehr erfolgreich, konnte er doch (durch den lieben Makarah unterstützt) immerhin eine Verlobung mit Anadéle erwirken. |