![]() Satyrn gleichen gut aussehenden, menschlichen Männern mit dem Unterkörper einer Ziege und entsprechend behaarten Beinen. Sie achten sehr auf ihr Äußeres und sind sehr auf Körperpflege bedacht, um den leichten Ziegenduft zu übertünchen und können dabei jegliche Haut-, Augen-, und Haarfarbe besitzen. Ein Satyr ist seinen Gelüsten hilflos erlegen und er kann einfach nicht anders als zu versuchen, jede Frau in seiner Umgebung glücklich zu machen obwohl er genau weiß, daß ihm das Ärger einbringen kann. Ein Satyr ist selten ein teuer Ehemann und die Frau, die ihn zähmen kann, muß wirklich für ihn geboren sein. Sie haben keine echten Wurzeln und ziehen über das Land, stets auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und dem nächsten Hof, an dem sie sich als Unterhaltungskünstler verdingen können. Nur selten ist ein Satyr jemals seßhaft geworden, denn dazu ist seine Reiselust viel zu stark. Ein Satyr ist normalerweise ein überaus zuvorkommendes und charmantes Wesen. Er pflegt die Kunst der Konversation und der höfischen Verhaltensweisen ohne jemals aus dem Takt zu geraten, kann aber durchaus auch anders, wenn ihn seine Leidenschaft überwältigt und er die Kontrolle über sich verliert. Dann wird er wirklich und wahrhaftigen zu einem scharfen Bock und zeigt seine animalische Seite. Satyrn im Spiegel Die Satyrn der Spiegelwelt sind ein ganz anderes Extrem als die Satyrn in Phantásia. Sie lehnen jegliche weibliche Gesellschaft ab, sind trocken, langweilig und überaus an der Bürokratie interessiert. Oftmals legen die Satyrn sogar eine Art Schwur ab, stets keusch zu leben und lehnen jegliche körperliche Betätigung ab, wirken zuweilen sogar etwas verwahrlost und in einfache Kleider gekleidet. Ein starker Körpergeruch kann sich bemerkbar machen und noch dazu beitragen, daß keiner wirklich einen Satyrn anfassen würde. |